Die alten Zauberformeln für diesen Fall, wie sie immer schon in Vierteln wie St. Georg, der Schanze etc funktionieren, ist das Nebeneinander von Arbeiten, Wohnen und Naherholung. Maßnahmen wären zum Beispiel die Umwandlung der Kontorhäuser in der Altstadt sowie die Klosterwall- Hochhäuser in Wohnungen, die Schaffung von verkehrsberuhigten sonnigen Plätzen durch z.B. die Stillegung des Borchardplatzes (mit Tiefgarage darunter) sowie die Ansielung von mehr interessanter Gastronomie, die auch nach 20 Uhr geöffnet ist. Dies ist der Grundstein für eine lebendige City, die ohne Happenings auskommt. Diese ewigen Aktionen des City- Managements (Cyclassics, Triathlon etc.) sind Volksbespaßung und doch nur Ausdruck der Verzweiflung und Hilflosigkeit der Stadt.

(Foto: wikicommons user: Wolfgang Meinhart)

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